12Sep.
Spielzeit ab September Vom Mythos des Neubeginns 12. SeptemberSep.. 2025 19:55

Neubeginn

Die kommende Spielzeit – Eröffnung 12.09.25 – steht im Zeichen des Neubeginns: Ob in der Besinnung von Cocoon Dance auf die griechischen Chöre (CHOREIA), in Amrita Hepis Erschaffung eines Ursprungsmythos (RINSE) oder im Durchleuchten eines utopischen Heilsversprechens mit RUE OSBCURE (THE CENTER). Die ersten drei Arbeiten im September setzen sich kritisch mit mythologischen, rituellen und utopischen Versprechen zum Neubeginn auseinander. Sie werfen die Frage auf: Was bleibt von der Geschichte – und wann beginnt das verheißungsvolle Neue? Dabei rückt der Körper als Zone des Übergangs und der Transformation in den Mittelpunkt.

 

CocoonDance entwickelt eine Ästhetik des kollektiven Handelns als polyphone Gemeinschaft. In CHOREIA – ein Polyballett wird die Stimme zur Erweiterung des Körpers, der Tanz wird zum Träger kollektiver Erinnerung – inspiriert von antiken Chorformen und Balletttraditionen. Zuvor war die Arbeit als Eröffnungsstück des Festivals tanznrw 2025 in Düsseldorf zu sehen.

 

RUE OBSCURE schaffen in ihrer begehbaren Installation im ehemaligen PeBüSo-Gebäude ein immersives Setting, um Teilhabe und Erneuerung auszuloten. In THE CENTER tritt der Körper als Projektionsfläche für transhumanistische Sehnsüchte auf. Als etwas, das sich optimieren lässt und in letzter Konsequenz sogar überwunden werden kann.

 

Amrita Hepi teilt zusammen mit Autorin Mich Grigor eine intime Erzählung mit dem Publikum, eingebettet in globale Narrative. In RINSE öffnet Hepi ihr Körperarchiv: Sie tanzt sich selbst und damit alle kulturellen und politischen Erzählungen, die körperlich in sie eingeschrieben sind. Zuletzt gastierte sie beim Festival d'Avignon und präsentiert die Performance nun erstmalig in Deutschland.

 

Die Stücke reagieren mit neuen Impulsen auf gegenwärtige Krisen: Die Erschöpfung des Einzelnen, die Fragilität von Beziehungen, das Aufbrechen von Sicherheiten. Dazu befragen sie Traditionen, schaffen Gemeinschaften, erzählen Mythen, erzeugen Resonanz. CHOREIA antwortet mit der Gründung eines klanglichen Kollektivs, RINSE mit einer poetischen Reise durch Identitäten und THE CENTER mit dem Durchleuchten spekulativer Heilsversprechen. Zwischen zwei Zuständen öffnet sich so ein Schwellenraum, in dem das Neue frei erprobt werden darf. CHOREIA, RINSE und THE CENTER sind künstlerische Expeditionen an den Rand des Übergangs. Hier erhält der Körper eine Stimme, wird tänzerisch als Erinnerungsträger ausgelesen und zum Ausgangspunkt seiner Überwindung gemacht – in antiken Polyphonien, autobiografischen Archäologie oder immersiver Sinnsuche.

 

Foto Amrita Hepi & Mish Grigor | Rinse ©Sarah Annie Navarrete

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